Wälzfräser mit Nanosphere-Beschichtung
Hohe Standzeiten und nach jeder Aufbereitung Herstellerqualität
Mithilfe der Nanosphere-Beschichtung sorgen die neuen Wälzfräser von LMT Fette für einen echten Leistungsschub. Sie erreichen um bis zu 30 Prozent längere Standzeiten als Wälzfräser mit herkömmlichen Aluminium-Chrom-Nitrid-Schichten – und das bei deutlich höheren Schnittgeschwindigkeiten. Dank des Nanosphere-Verfahrens, das zum Patent angemeldet ist, garantiert LMT die Wiederaufbereitung der Wälzfräser über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg auf dem Niveau der Neuwerkzeuge.

- Die neue Nanosphere-Schicht in der mikroskopischen Ansicht: Der Multilagen-Aufbau sorgt für eine verbesserte Wärmedämmung und verhindert durch seine Elastizität ein Abplatzen der Schicht vom Wälzfräser.
Speziell die hohen Belastungen bei den immer häufiger eingesetzten Trockenwälzfräsen und der unterbrochene Schnitt verursachen Risse in konventionellen Beschichtungen und vermindern dadurch die Standzeit des Werkzeugs. Zehn Monate lang feilten Ingenieure und Anwendungstechniker von LMT Fette und Boehlerit, vom Institut für Fertigungstechnik und Qualitätssicherung der TU Magdeburg an einer Eigenentwicklung, die maßgeschneidert diesen Anforderungen begegnet. Der mehrlagige Aufbau von Nanosphere verhindert, dass Mikrorisse ungehindert bis zum Grundwerkstoff „durchlaufen“, was bei herkömmlichen, einlagigen Schichten die Beschichtung am Wälzfräser abplatzen lässt. Entsprechende Belastungen werden in der Multilagenschicht umgeleitet und bereits in den obersten Schichten abgefangen. Die Schneiden bleiben dabei stabil. Außerdem sorgt der mehrlagige Aufbau der Nanosphere-Schicht für eine verbesserte Wärmedämmung – es dauert länger, bis sich der Werkzeugstahl durch die hohen Temperaturen beim Wälzfräsen erhitzt. Gleichzeitig beugt Nanosphere dank des mehrlagigen Aufbaus dem sogenannten Eierschaleneffekt vor. Bei einem konventionellen Wälzfräser wird der HSS-Stahl unter großer Hitze weich, die Beschichtung bleibt aber hart und platzt dann wie eine Eierschale ab. Anders bei Nanosphere: Sobald das Substrat an Festigkeit verliert und unter Belastung nachgibt (ein Vorgang in mikroskopisch kleinen Bereichen), gibt auch die flexible Mehrlagenschicht nach. Dadurch wird verhindert, dass die Schicht sich vom Substrat löst und infolgedessen aufreißt. Das Ergebnis sind Wälzfräser mit deutlich längeren Standzeiten.
Genauso wichtig ist die Wiederaufbereitung der Wälzfräser in Herstellerqualität. Das wiederaufbereitete Werkzeug muss dem Kunden über seinen gesamten Lebenszyklus eine gleichbleibende Qualität garantieren. Dabei zählt nicht nur die relative Leistungssteigerung. In modernen Produktionssystemen kommt es vor allem auf die Prozesssicherheit an. Die neue Multilagenschicht entspricht genau diesen Anforderungen. Einerseits ist eine sehr häufige Wiederbeschichtung in Originalqualität möglich, andererseits reduzieren sich die Gesamtkosten der Wiederaufbereitung. Dies wird möglich, weil die neue Multilagenschicht bei den ersten Zyklen nach dem Beschleifen der Spanfläche direkt wieder auf den Wälzfräser aufgebracht werden kann.
Nanosphere

