Qualität für beste Lagen
Weltweit gibt es tausende metallverarbeitende Betriebe, die sich auf anspruchsvolle Zerspanungsaufgaben spezialisiert haben. Doch was passiert, wenn plötzlich ein Kunde fragt, ob das Unternehmen auch Verbundwerkstoffe bearbeiten kann? Das Thema liegt nicht so fern. Experten schätzen, dass der Markt für faserverstärkte Kunststoffe seit 2004 um mehr als 40 Prozent gewachsen ist und sich bis zum Jahr 2013 nochmals fast verdoppeln wird. Grund genug für die LMT, ein eigenes Kompetenzzentrum für die Composites-Bearbeitung ins Leben zu rufen und die Erfahrungen der Spezialisten von LMT Onsrud und LMT Belin zu bündeln.
Anlässlich der LMT Technologietage stellt Onsrud erstmals einen neuen Fräser mit Diamantbeschichtung für die Bearbeitung von Composite-Materialien vor. Dabei greifen die Experten aus den USA auf ihr bewährtes Designkonzept für Werkzeuge mit gegenläufiger Schneidengeometrie zurück. Durch diese Konstruktion werden die einzelnen Lagen des Verbundwerkstoffes während des Fräsens quasi zusammengedrückt, so dass sich die Schichten nicht voneinander ablösen können. Dieser Effekt gilt nicht nur für die obere und untere Deckschicht, sondern insbesondere auch für die inneren Lagen. Die PKD-Beschichtung wiederum schützt das Werkzeug gegen Verschleiß durch die extrem abrasiven Werkstoffe. Für die neuen Fräser, die individuell auf den jeweiligen Einsatzzweck zugeschnitten werden, empfiehlt Onsrud bei einem Werkzeug mit einen Durchmesser von 12 Millimeter eine Drehzahl von 6000 Umdrehungen pro Minute und einen Vorschub von
2 Meter pro Minute.

